Winterübung der Ortsstelle Weiz auf der Sommeralm, 20.2.2016

Für unsere Winterübung auf der Sommeralm wurde ein realistisches Übungsszenario vorbereitet und gemeinsam durchgeführt.

Die Übungsannahme war ein verunfallter, stark unterkühlter Jäger mit Oberschenkelhalsbruch und später eintretendem Kreislaufstillstand.

15 BergretterInnen unserer Ortsstelle fanden sich zu dieser Übung bei ungemütlicher Witterung ein um die notwendigen Erste Hilfe Maßnahmen und die Bergung aus äußerst steilem und unwegsamem Gelände zu bewältigen.
Der Voraustrupp startete sofort, um möglichst rasch mit der Erstversorgung beginnen zu können und sorgte durch die Wegmarkierung dafür, dass die zweite Gruppe, die das technische Gerät für die Bergung zur Unglücksstelle transportierte, den direktesten Weg nehmen konnte.
Während die erste Gruppe die Erste Hilfe Maßnahmen setzte bereitete die zweite Mannschaft den Aufbau für die Bergung vor.
Der in diesem Fall notwendige Rhythmus von 5 Minuten Reanimation und 5 Minuten Abtransport über 120 m steiles und eisiges Gelände forderte uns einiges an körperlichem Einsatz ab.

Diese sehr realistisch durchgeführte Übung machte uns deutlich, dass kleinere Teilbereichsübungen eine gute und notwendige Basis für unsere Ausbildung darstellen. Im Ernstfall sind jedoch die zusätzlichen Erschwernisse wie stürmisches Wetter, Kälte, Eis, schlechte Sicht, Zeitdruck, körperliche Anstrengung über einen längeren Zeitraum wirklich sehr fordernd für die Beteiligten.

Auf unserer Diensthütte hielten wir unsere Nachbesprechung mit dem Ergebnis ab, dass solche realistischen Übungen sehr motivationsfördernd und anspornend sind.

 

Hier einige Impressionen:

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