Zwei-Tages-Übung in der Weizklamm

Im heurigen Jahr führten wir unsere traditionelle Zwei-Tages-Übung unter erschwerten Bedingungen durch. Zum einen erforderte die aktuelle Situation im Hinblick auf Covid-19 gewisse Sicherheitsmaßnahmen, zum anderen war es nur kurz vor Beginn unserer Übung zu einem massiven Felssturz und Vermurungen in der Weizklamm gekommen. Letztere führten dazu, dass die Weizklamm wegen der notwendigen Räumungsarbeiten mehrere Tage gesperrt werden musste. Wie auch im Ernstfall ließen wir uns davon aber nicht abhalten.

Nach Absprache mit den betreffenden Grundbesitzern, stellten wir unser neues Ortsstellenfahrzeug am Samstag erneut auf die Probe, umrundeten die Weizklamm großräumig und fuhren anschließend über Forst- und Stichwege in Richtung Rabelgrat zu. Das letzte Stück bis zum Rabelgrat legten wir querfeldein zu Fuß zurück. Dies bot eine wunderbare Gelegenheit, auch weniger bekannte Teile unseres Einsatzgebietes kennenzulernen. Am ersten Tag beübten wir dort ein Einsatzszenario, bei dem ein verunfallter Kletterer zuerst aus der Wand zu bergen, zu versorgen und anschließend in unserer Gebirgstrage über eine Dyneema-Seilbahn abzutransportieren war. Den Sonntag nutzen wir dann dazu, die Techniken vom Vortag nochmals aufzurollen und potenzielle Schwierigkeiten oder Unklarheiten zu beheben.

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